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Start der Vakuumröhrenproduktion für Solarthermie

Die Zeit | 01.08.2007 Im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt erfolgte die Inbetriebnahme einer Fertigungsanlage zur Herstellung von Vakuumröhren. Vakuumröhren sind die wesentlichen Einzelkomponenten für Solarkollektoren, in denen mit Hilfe von Sonnenenergie heißes Wasser für private und industrielle Nutzung erzeugt wird.

Unser traditioneller Hersteller von Leuchtstofflampen, hat innerhalb von reichlich zwei Jahren das neue Produkt und die dafür notwendigen Fertigungsverfahren entwickelt. Parallel dazu wurden mehrere Millionen Euro in Fertigungstechnik investiert. Die errichtete Anlage hat bei voller Auslastung eine jährliche Kapazität, die den Bedarf an Heizenergie von etwa 15.000 Haushalten absichert.

Die neu entwickelte Generation Vakuumröhren zeichnet sich durch hohe Effizienz und Robustheit aus. Speziell die patentrechtlich geschützte Glas-Metall-Verbindung zwischen Hüllrohr und Absorber macht das Produkt sicher.

Durch Beschichtung mit Nanoteilchen wird die Transparenz des Glases und damit der Wirkungsgrad der Röhre nochmals deutlich verbessert.

Die Fertigung umfasst alle wesentlichen Produktionselemente. Das Rohr wird im Lieferant eigenen Glaswerk gezogen, die Vorfertigung stellt die kupfernen Absorbereinheiten her. Die Montage beider Teile zum fertigen Produkt erfolgt auf der jetzt in Betrieb genommenen Vakuum-Rohr-Linie, die alle Glas- und Vakuum-Prozesse umfasst.

In die Herstellung der Kollektor-Röhren, die in Brand-Erbisdorf (Sachsen) entwickelt wurden, haben Prüfprozesse und Erfahrungen aus 40 Jahren Leuchtmittelfertigung Eingang gefunden.
Dort entstand am Standort in Deutschland einmalige Fertigungsanlage für Vakuumröhren zur Nutzung in Solarkollektoren.
Einzigartig machen die Röhren ihre neuartige Glas-Veredelung, die zum Patent angemeldet sind:
Die Antireflexbeschichtung in Kombination mit einer hochselektiven Absorberbeschichtung sichert die Hochleistungsröhren gegen Vakuumverlust und schützt besonders gegen Bruch oder Hageleinschlag.
Zudem bewähren sich die hochqualitativen Röhren durch eine maximale Stillstandstemperatur von bis zu 300 Grad Celsius.
Die gleich bleibend hohe Serienqualität wird durch eine aus der Massenfertigung der Leuchtmittel übertragene Qualitätskontrolle in der Fertigung gesichert.

Im ersten Serienkollektor der MIG findet sich eine weitere Innovation:
Die gleichmäßige Durchströmung der einzelnen Röhre sowie ein geringer Druckverlust sind geprüft und durch das neue Hersteller-Siegel, das „zeta-plus-inside-Siegel“, belegt. Der Kollektor zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und sein hochwertiges Design aus.


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